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Was ist Liquidität? Klar und einfach erklärt!

Jörg Olvermann
Im Zusammenhang mit Unternehmensfinanzen wird oft von Liquidität gesprochen. Aber was ist das überhaupt?

Was versteht man unter Liquidität?

Unter Liquidität versteht man die Geldmittel, die einem Unternehmen zur Verfügung stehen, um seinen Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. Dazu gehört zum Beispiel das Bargeld in der Kasse oder das Guthaben auf dem Geschäftsgirokonto.

Liquidität wird nach 3 Graden unterschieden:

  • Liquidität 1. Grades: Geld, das unmittelbar zur Verfügung steht, z. B. als Guthaben in der Kasse oder auf dem Girokonto.
  • Liquidität 2. Grades: Geld, das nicht unmittelbar, aber kurzfristig zur Verfügung steht (z. B. Wertpapiere oder offene Forderungen gegenüber Kunden)
  • Liquidität 3. Grades: Hier werden auch noch die so genannten Vorräte und Lagerbestände mit einbezogen.

Warum ist Liquidität zu wichtig?

Liquidität ist für ein Unternehmen wie Wasser für einen Baum. Es muss einfach immer genug davon vorhanden sein, damit das Unternehmen überleben kann. Der Geldbestand muss jederzeit ausreichen, um die Auszahlungen zu decken. Wenn das nicht mehr der Fall ist, entsteht ein großes Problem.

Jedes Unternehmen, das seine Auszahlungen nicht mehr leisten kann, muss die so genannte Zahlungsunfähigkeit bedroht und das bedeutet meist: Insolvenz.

 

Wichtig: Anders als bei der Gewinn- und Verlustrechnung wird bei der Liquiditätsbetrachtung nur darauf geschaut, dass genügend Geld da ist, um fällige Zahlungen zu leisten. Nicht entscheidend ist, woher das Geld kommt. Genau deshalb sollten Unternehmen maßgeschneiderte Werkzeuge für die Liquiditätsplanung nutzen.

Liquidität: Klar und einfach erklärt im Video

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Welche Cashflow Arten gibt es?

Operativer Cashflow: Zahlungen der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit
Investment Cashflow: Zahlungen von Investoren, Geldfluss durch Kauf/Veräußerung von Maschinen /Investitionsgütern.
Finanz Cashflow: Zahlungen durch Finanzierungen, Zinsen, Tilgungen.
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Was ist der operative Cashflow

Alle Ein- und Auszahlungen, die zur gewöhnlichen Geschäftstätigkeit gehören, werden dem Operativen Cashflow zugerechnet. Operative Cash-Flow erfasst alle Zahlungen eines Unternehmens, die sich aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit ergeben. Bei einem Schreibwarenladen wären das zum Beispiel Einzahlungen aus dem Ladenverkauf, und Auszahlungen zum Bezahlen der Miete, den Personalkosten und dem Einkauf.

Was ist der Investment Cashflow

Wenn ein Unternehmen Investitionen tätigt (Kauf von Maschinen oder langfristigen Vermögenswerten) wird das zum Investment Cashflow gezählt. Einzahlungen in den Investment Cashflow werden durch Investorengelder oder den Verkauf von Geschäftsanteilen erzielt.

Was ist der Finanz Cashflow?

Der Finanz Cashflow umfasst alle Zahlungen, ie mit Finanzierungstätigkeiten zu tun haben. Dazu gehört die Erhöhung oder Absenkung des Eigenkapitals, sowie alle Finanzierungen - und zwar sowohl auf der Einzahlungsseite, also auch auf der Auszahlungsseite (Zinsen, Tilgung)

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