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flowpilot Archive | Liquiditätsmanagement - flowpilot, der Liquiditätsplaner

Wie Corona den deutschen Mittelstand digitalisiert

Corona treibt Digitalisierung voran

Brauchen wir erst eine Pandemie, um die Digitalisierung voranzutreiben? Das oben gezeigte Meme kursiert zur Zeit in vielen sozialen Medien. Mit einem Augenzwinkern macht es uns auf ein Phänomen aufmerksam, dass wir momentan in vielen Unternehmen erleben. Mehr Entscheider denn je erkennen jetzt, dass die Digitalisierung von Prozessen und Geschäftsmodellen kein Nice-to-have, sondern absolute Notwendigkeit ist, um im Wettbewerb zu bestehen. Besser spät als nie, möchte man da entgegnen, denn jahrelang sah es eher so aus, als würden weite Teile des Deutschen Mittelstands das Thema verschlafen.

Laut einer Umfrage von Bitcom Research aus dem Jahr 2019 sagten 56 Prozent der Unternehmen mit 20 bis 499 Mitarbeitern, dass sie digitale Nachzügler seien. Zugleich gaben nur 37 Prozent der kleinen und mittleren Unternehmen an, Vorreiter der Digitalisierung zu sein. Anders sah es bereits bei größeren Unternehmen aus. 58 Prozent der Unternehmen mit 500 bis 1.999 Mitarbeiter gaben an, dass sie Vorreiter der Digitalisierung sind, bei den Unternehmen ab 2.000 Mitarbeiter waren es sogar 65 Prozent. Über die Gründe, warum gerade kleine und mittlere Unternehmen das Thema eher zögerlich angingen, gibt es mehrere Theorien. Während große Unternehmen offenbar deutlich früher bereit waren Geld und Ressourcen in die Digitalisierung zu investieren, richteten sich kleinere Unternehmen oftmals in ihren alt hergebrachten und scheinbar bewährten Prozessen ein. Ganz nach der Devise: „Was gestern gut war kann heute nicht schlecht sein.“

Das Handelsblatt griff in diesem Zusammenhang im Herbst  2019 die Studie „Industrieller Mittelstand“ auf und thematisierte die mangelnde Digitalisierung im Mittelstand am Beispiel der Abläufe in der Buchhaltung: „Auf einigen Buchhalter-Schreibtischen liegen noch die gleichen Utensilien wie vor 40 Jahren. Gerade kleine und mittlere Firmen arbeiten noch mit ausgedruckten Rechnungen und Belegen.“ (Quelle: Handelsblatt ).
Die Studie offenbarte, dass viele Unternehmen entweder die Kosten für digitale Lösungen scheuten, Sicherheitsbedenken hatten oder schlichtweg zu bequem waren, Geschäftsprozesse zu modernisieren. An einem mangelnden Angebot an maßgeschneiderten Lösungen kann es jedenfalls nicht liegen. Denn egal ob Buchhaltung, Personalmanagement oder Finanzplanung – für praktisch jeden Bereich gibt es Software-Lösungen, die sowohl preislich, als auch funktional für kleinere Unternehmen interessant sind. Und moderne Cloud-Anwendungen „Hosted in Germany“ sind oftmals sicherer als selbst installierte Software auf dem Büro-Rechner.

In der aktuellen Corona-Krise scheinen nun endlich viele Unternehmen den Handlungsdruck zu erkennen. Da momentan vor allem der Wegfall von Umsatz für viele Unternehmen ein echtes Sorgenkind ist, steigt das Interesse an Finanzplanungs-Software wie flowpilot. Die Anzahl der Anmeldungen zu unserer Software stieg zuletzt um 86% – Woche für Woche. Unternehmen schätzen vor allem, dass Sie mit flowpilot „sofort loslegen“ können, Denn flowpilot ermöglicht die Analyse der eigenen Zahlungsfähigkeit anhand der eigenen und bereits vorhandenen Buchhaltungsdaten. Ergänzend können dann Liquiditäts-Szenarien für die Zukunft geplant werden. Gerade in diesen unsicheren Zeiten wie jetzt können Unternehmen so wieder Durchblick gewinnen und wertvolle Entscheidungshilfen erhalten.

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Liquiditätsplanung & Corona: 7 Tipps für die Liquidität planen in Zeiten der Pandemie

In Zeiten der Corona-Panik ist Liquiditätsplanung besonders wichtig

(Update 19.März)

Jeden Tag werden die Auswirkungen der Corona-Krise für die Unternehmen spürbarer. Ähnlich wie bei der Eindämmung der Pandemie kommt es bei der Aufrechterhaltung Ihrer Zahlungsfähigkeit auf  Schnelligkeit an.

Hier unsere kompakten 7 Tipps, wie Sie Ihre Liquidität erhalten und eine Insolvenz vermeiden können.

So sichern Sie schnell Liquidität

1. Kurzarbeitergeld beantragen

Kurzarbeit macht es Unternehmen aus allen Branchen möglich, Phasen mit mangelnder Arbeitsauslastung zu überbrücken. Dazu gehört auch die aktuelle Situation, in der plötzlich Aufträge oder Umsätze wegbrechen. Der Lohnkostenzuschuss und die Übernahme der Sozialversicherungsbeiträge erfolgt bereits, wenn zehn Prozent der Belegschaft vom Arbeitsausfall betroffen sind. Kurzarbeitergeld aufgrund der Corona-Krise kann bereits jetzt beantragt werden und wird rückwirkend zum 1.März 2020 ausgezahlt.

2. Förderprogramme und Kredite in Anspruch nehmen

Bundes- und Landesregierungen sind fest entschlossen, allen Unternehmen, die jetzt Liquiditätsengpässe haben schnell und wirksam zu helfen. Doch die Anzahl und die Ausprägung der Liquiditätshilfen können je nach Branche und Bundesland variieren.

  • Hier gibt es einen Überblick über die Hilfen der einzelnen Bundesländer 
  • Auch die Beraterinnen und Berater Ihrer Hausbank können Ihnen jetzt helfen, jetzt die richtige Finanzierungsform zu finden.
  • Wie neben etablierten Unternehmen auch Startups an staatliche Hilfen kommen, hat das Portal GRÜNDERSZENE hier zusammengefasst

3. Steuerschulden und -vorauszahlungen stunden lassen

Die Finanzämter sind angewiesen, Steuerschulden zinsfrei zu stunden. Stellen Sie möglichst bald einen entsprechenden Antrag. Reden Sie auch mit Ihrem Steuerberater. Wenn jetzt schon abzusehen ist, dass Ihr Jahresergebnis unter Corona leidet, können Sie Steuer-Vorauszahlungen absenken und so ihren Cashflow verbessern.

Informationen zu den steuerlichen Erleichterungen hat das Portal fuer-gruender.de zusammengestellt.

4. Neue Regeln im Falle eines Insolvenzantrags nutzen

Die Regel, innerhalb von drei Wochen Insolvenz zu beantragen wird ausgesetzt. Firmen, die wegen Corona in Zahlungsschwierigkeiten geraten, kommen bis Ende September um einen Insolvenzantrag herum. Damit sollen Unternehmen mehr Zeit erhalten, Liquiditätshilfen zu beantragen. Viele Firmen werden so die Chance haben, eine endgültige Insolvenz zu vermeiden.

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So verbessern Sie Ihre Liquiditätsplanung

5. Offene Forderungen und Fälligkeiten managen

Verschaffen Sie sich so schnell wie möglich einen Überblick, wie Ihre Liquidität sich in den nächsten Wochen und Monaten entwickeln wird. Eine genaue Analyse Ihrer offenen Forderungen und Verbindlichkeiten und entsprechende Maßnahmen können helfen, den Cashflow oben zu halten. Hier haben wir einige Tipps und Hinweise zusammengestellt.

Gehen Sie jetzt aktiv auf Kunden, Lieferanten, Vermieter, Geschäftspartner und Mitarbeiter zu. Oft lassen sich so ganz unkompliziert Regelungen treffen, die Ihnen finanziell Luft verschaffen.

6. Geschäftsmodell Pandemie fähig machen

Trotz aller Negativ-Schlagzeilen verzeichnen verschiedene Branchen momentan Riesenzuwächse -und zwar nicht nur die Händler von Toilettenpapier 😉

Jedes Unternehmen, dem es gelingt einen Teil seines Business digital und ohne direkten Kundenkontakt machen kann sogar gestärkt aus der Krise hervorgehen. Und in Puncto Cashflowoptimierung ist da jetzt besondere Kreativität gefragt, z. B. indem

  • … persönliche Termine, Kontakte  oder Veranstaltungen auf virtuelle Kommunikationskanäle umgeleitet werden.
  • … Sie intelligente Lieferservices oder Online-Bestellmöglichkeiten anbieten, um eine Ladenschließung abzufedern.
  • … Sie entgangenen Umsatz durch den Verkauf von Gutscheinen für die Zeit nach Corona ausgleichen.

7. Professionelle Tools und Software für die Liquiditätsplanung nutzen

Um die Zahlungsfähigkeiten in diesen Zeiten durchdacht zu analysieren und zu planen reichen Excel-Tabellen nicht aus. Nutzen Sie smarte Tools wie flowpilot, um Ihren Cashflow zu managen. flowpilot arbeitet dabei ganz bequem mit den Daten Ihrer aktuellen Buchhaltung. Auf Basis des Ist-Zustands können Sie dann einfach Szenarien für die Liquidität in die Zukunft planen und so die Auswirkungen von Corona und der ergriffenen Gegenmaßnahmen anschaulich durchspielen. Vereinbaren Sie am besten jetzt gleich einen Termin für eine unverbindliche und kostenlose Demo

Mittelstand braucht modernes Liquiditätsmanagement

Finanzplanung Mittelstand

Handelsblatt: Moderne Software wie flowpilot kommt noch zu wenig zum Einsatz

In einem ausführlichen Artikel beschäftigte sich das Handelsblatt im September 2019 mit dem mangelndem Liquiditätsmanagement im Deutschen Mittelstand. Zitiert wird u. a. die Studie „Industrieller Mittelstand und Finanzierung 4.0“. Demnach arbeiten die meisten kleinen und mittleren Unternehmen in Sachen Finanz- und Liquiditätsplanung noch mit den selben Werkzeugen wie vor 40 Jahren. Die Gründe dafür sind vielfältig. 35% der befragten Mittelständler glauben, ihre Buchhaltungssoftware sei immer noch auf dem neuesten Stand, obwohl diese oft schon jahrzehntelang im Einsatz ist. Außerdem scheuen viele Firmenchefs die Kosten und Aufwände, die mit der Implementierung neuer Werkzeuge verbunden ist. So ist es nicht verwunderlich, dass gegenwärtig nur jeder vierte befragte Unternehmer ein digitales Tool für das Liquiditätsmanagement nutzt.

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Schlechtes Liquiditätsmanagement erhöht das Insolvenzrisiko

Viele Mittelständler sind sich des Risikos einer veralteten Liquiditätsplanung offenbar nicht bewusst. Denn wer wichtige Innovationen zu spät anschiebt, gerät gegenüber innovationsfreudigeren Wettbewerbern schnell ins Hintertreffen. Gerade in wirtschaftlich volatilen Zeiten ist ein fundierter Blick in die finanzielle Zukunft eines Unternehmens wichtig, um die Zahlungsfähigkeit zu sichern. Und genau hier setzen moderne Lösungen für das Liquiditätsmanagement an. 

Mittelstand weiß zu wenig über smarte Software Lösungen für das Liquiditätsmanagement

Ein Grund, warum viele Entscheider immer noch an der Pen-and-Paper Finanzplanung festhalten, liegt an zu wenig Know-how über verfügbare Alternativen. Software-Tools für professionelles Liquiditätsmanagement sind außerdem vielfach einfacher zu bedienen und kostengünstiger, als viele Unternehmer vermuten. Denn smarte Tools wie flowpilot nutzen die Echtdaten aus der Buchhaltung, analysieren den Cashflow detailliert und stellen intuitive Werkzeuge zur Verfügung, um die Entwicklung der Liquidität vorherzusagen. Dabei hilft auch Künstliche Intelligenz. Die KI-Features berechnen Szenarien, die individuell auf die Branche und die Situation des Unternehmens zugeschnitten sind. Da hier auch „Big Data“ (also Informationen aus vergleichbaren Unternehmen) mit einfließen, werden die Vorhersagen für den Cashflow mit der Zeit immer präziser. Ein weiterer Vorteil: Liquiditätsmanagement-Software wie flowpilot wird als Software as a Service angeboten. Damit entfallen nicht nur die Aufwände für Installation und Wartung. Durch flexible Preis-Modelle kann jeder Unternehmer auch das Preis-Leistungsverhältnis jederzeit an die Firmenbedürfnisse anpassen.