Liquiditätsplanung für den Mittelstand: Transparenz durch effektiven Einsatz von Software

By August 19, 2020 September 3rd, 2020 flowpilot Liquiditätsplaner
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Immer mehr kleine und mittelständische Unternehmen erkennen den Bedarf, ihren Cashflow zu überwachen und zu steuern. Denn wer als Unternehmer auch in schwierigen Zeiten den Geldbestand dauerhaft sichern will, sollte sich dabei nicht nur auf den Blick auf die Betriebswirtschaftliche Auswertung oder auf den Kontostand verlassen. Zum Glück gibt es inzwischen gute Software-Lösungen, die auf die Bedürfnisse von Mittelständlern zugeschnitten sind.

Konzerne machen es vor: Cashflow-Management ist überlebenswichtig

Die Global Player sind Vorreiter in Sachen Liquiditätsmanagement. Hier kümmern sich ganze Controlling-Teams um die strategische Planung des Geldbestands. Dazu gehört, das eigene Zahlungsverhalten gegenüber Lieferanten zu optimieren, aktives Forderungsmanagement zu betreiben und frei verfügbare Mittel möglichst produktiv einzusetzen. Zum Einsatz kommt meist Excel – verbunden mit viel Handarbeit oder schwergewichtige Software-Lösungen wie SAP, die sowohl finanziell als auch technisch sehr anspruchsvoll sind.

Mittelstand: Bei der Liquiditätsplanung nur Mittelmaß

Kleine und mittelständische Unternehmen betreiben bisher nur unzureichendes Cashflow-Management. Warum das so ist, erklärt Bernd Thöne, Gründer und CEO von flowpilot:
„In vielen KMUs fehlen sowohl die Zeit als auch die Ressourcen, um sich mit Liquiditätsplanung auf professionellem Niveau zu befassen. Zudem ist das Ergebnis, das sich mit Tools wie Excel erzielen lässt alles andere als zufriedenstellend.“

Doch das Problem ist lösbar: Inzwischen gibt es auch für Mittelständler leistungsstarke und kostengünstige Software-Lösungen, um die Finanzplanung zu modernisieren und die Vorteile der Digitalisierung für sich zu nutzen. 

Welche Software eignet sich für wen?

Große Unternehmen nutzen SAP bzw. andere ERP und CRM-Lösungen, mit denen sich viele Tasks der Finanzplanung abdecken lassen. Hinzu kommen immer mehr Software-as-a-Service-Lösungen, die auch für Mittelständler erschwinglich sind. Für den deutschsprachigen Raum sind die Anbieter commitly und flowpilot geeignet. Nach wie vor weit verbreitet ist Excel, da es auf den meisten Arbeitsplätzen installiert und gute Basisfunktionen mitbringt.

Vergleich der Kern-Features: Was eignet für wen?

1. flowpilot: Erste Wahl für Unternehmen mit bestehender Buchhaltung

Das Berliner Fintech Startup flowpilot geht beim Thema Cashflow Management einen professionellen Weg für KMU. „Uns war wichtig, dass Unternehmen ihren Cashflow auf Basis der bereits vorhandenen Buchhaltung analysieren und planen können“, so der Gründer Bernd Thöne. Die Integration der Buchhaltung (z. B. über die DATEV-Schnittstelle) ist nahtlos und gemeinsam mit der Bank-Anbindung entsteht ein 360° Blick auf die aktuelle finanzielle Situation – ganz ohne manuellen Datenabgleich. flowpilot setzt neben einer nahtlosen Daten-Integration auf intuitive Planungsfeatures, eine detaillierte Szenarienplanung und auf Künstliche Intelligenz bei der Cashflow-Vorhersage. Auch beim Support wird flowpilot höchsten Ansprüchen gerecht. Persönliches Onboarding und eine detaillierte Hilfe bei der Buchhaltungs-Integration unterscheiden die Berliner Software vom Wettbewerb. Für Mittelständler, die ihren Geldbestand dauerhaft überwachen und moderne Features des Cashflow-Managements nutzen wollen ist flowpilot daher erste Wahl.

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2. Excel: Nur für einfache Aufgaben geeignet

Excel als Allround-Tabellenkalkulation eignet sich, um eine einfache Cashflow-Planung anzulegen.

Ausgehend vom aktuellen Geldbestand werden alle zu erwartenden Ein-und Auszahlungen verrechnet und Spalte für Spalte in die Zukunft fortgeschrieben. Hier gibt es eine Vorlage, wie man mit relativ geringem Aufwand eine einfache Cashflow-Planung anlegt. Der Vorteil von Excel: Es ist leichtgewichtig, weit verbreitet und im Rahmen des Office-Pakets auch kostengünstig. Doch leider hat Excel viele Nachtteile: Eine direkte Anbindung an die eigene Buchhaltung und an Bankkonten fehlt. Das bedeutet, dass Geldbestand und Zahlungen  nicht tagesaktuell vorlieen und immer händisch aktualisiert werden müssen – und das regelmäßig per Copy and Paste aus der bestehenden Buchhaltung. Komplexere Planungsaufgaben (wie z.B. Szenarien und Forecasts) sind zudem extrem aufwändig und fehleranfällig. Diese Nachteile sind dann wohl auch der Grund dafür, warum Excel den modernen Bedarf an Liquiditätsplanungssoftware nicht mehr gerecht wird.

3. Commitly: Gut für Freiberufler

Dass professionelle Liquiditätsplanung eine Marktlücke für Unternehmer ist, erkennen immer mehr Software-Hersteller. Das österreichische Unternehmen Commitly stellt eine Software-as-a-Service-Lösung bereit, mit der man eine Cashflow-Planung anlegen kann. Basis ist die Anbindung an die eigenen Girokonten. Auch Planungsfunktionen und eine erste Ansätze für Szenarienplanung sind vorhanden. Leider fehlt bei Commitly die Integration der eigenen Buchhaltung, so dass eine manuelle Kategorisierung der Zahlungen nötig macht. Gerade bei gestandenen Mittelständlern mit etablierter Buchhaltung (z.B. im Datev-Format) ist das ein großer Nachteil. Commitly eignet sich daher eher für Freiberufler und Kleinstunternehmer, die auf Basis der Kontobewegungen Ihren Cashflow sehen wollen.

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