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Digitalisierung und KI-Technologien: Wo steht der Deutsche Mittelstand?

Jörg Olvermann
Die letzten Monate haben in Sachen Digitalisierung viel bewegt - auch im Deutschen Mittelstand. Das belegt der Deutsche Mittelstandsindex 2020/2021*, den die Deutsche Telekom gemeinsam mit dem Analystenhaus techconsult jetzt veröffentlichte.

Digitalisierungsgrad im Mittelstand steigt weiter

Der Digitalisierunggrad stieg über alle Branchen hinweg von 56 auf 58 Punkte. Erwartungsgemäß variiert er aber zwischen den einzelnen Branchen. Im Baugewerbe ist er mit 52 Punkten am geringsten, Unternehmen aus den Branchen Information und Kommunikation, Logistik und Finanzen führen den Index an (66 bzw. 67 Punkte).

*Um den Digitalisierungsindex zu ermitteln wurden 24 Kriterien bei mehr als 2.000 Mittelständlern abgefragt. Der Maximalwert von 100 Punkten wäre dabei erreicht, wenn eine Firma allen digitalen Handlungsfeldern die höchste Relevanz zuordnet und gleichzeitig maximal zufrieden mit der eigenen Umsetzung ist. (Datenquelle für diesen Artikel: https://www.digitalisierungsindex.de/studie/gesamtbericht-2021/)

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Die Pandemie als Digitalisierungstreiber

Für viele Unternehmen war die Corona-Pandemie der Hauptgrund, die Digitalisierung voranzutreiben. Das betraf vor allem die Einführung von neuen Kollaborationstools, um Home Office zu ermöglichen. 55% der Unternehmen gaben an, in der Krise Home Office anzubieten und auszuweiten. Nur 26% sagen, dass diese Möglichkeit nach wie vor nicht besteht.

Neben dem verteilten Arbeiten im Home Office steht vor allem die Digitalisierung der Kundenansprache und der Vertriebskanäle ganz oben an. Kulturbetriebe machten ihre Angebote digital erlebbar, Händler optimierten ihre Online-Shops, Restaurants bauten die Zusammenarbeit mit Lieferplattformen aus. Auch die Kundengewinnung und -kommunikation wurde verstärkt virtualisiert. Insgesamt gaben 46% der Unternehmen an, ihr Geschäftsmodell angepasst zu haben, um die Pandemie zu kompensieren.

Dass sich Digitalisierung auszahlt, beweisen die so genannten„digitalen Vorreiter“. Zu ihnen gehören die zehn Prozent der Unternehmen mit den höchsten Digitalisierungsgraden. Von ihnen bestätigten 77 Prozent, dass sie durch digitale Lösungen schnell und flexibel auf die Krise reagieren konnten. Dieser Wert steigt sogar auf 80 Prozent, wenn Geschäftsmodell und Prozesse bereits vor Beginn der Corona-Pandemie digitalisiert wurden. 

Künstliche Intelligenz - Hype oder echter Treiber der Digitalisierung?

Künstliche Intelligenz (KI) bleibt laut Digitalisierungsindex die wichtigste Zukunftstechnologie. Doch es gibt einen Gap zwischen Wunsch und Wirklichkeit. Während nur neun Prozent der Unternehmen angaben, KI basierte Anwendungen bereits einzusetzen, erwarten immerhin 31% für ihre Branche disruptive Veränderungen durch die Technologie. 77% erhoffen sich durch KI eine verbesserte Service- und Produktqualität.

flowpilot: Künstliche Intelligenz weckt hohe Erwartungen
flowpilot: Analyse von Transaktionsdaten

Datenanalyse mit Hilfe selbst lernender Algorhitmen: Der Weg zu mehr Geschäftserfolg

Ein Anwendungsgebiet, auf dem KI große und spürbare Effekte entfalten kann ist der Bereich der intelligenten Datenanalyse. In jedem Unternehmen fällt jeden Tag eine große Datenflut an, deren Potenzial nach wie vor oft ungenutzt bleibt. Hier sind Lösungen gefragt, die Daten nicht nur verwalten, sondern auch interpretieren und nutzbar machen zu können. Neue Learnings aus den eigenen Daten zu gewinnen, ein zielgenaues Marketing, individualisierte Kundenansprachen oder die Erschließung neuer Geschäftsfelder sind nur einige Gründe, diese Technologien voranzutreiben. 

 

Auch für die Finanzplanung sind smarte Datentools wichtig. Hier geht es darum aus vorhandenen Transaktionsdaten Rückschlüsse auf das eigene Geschäftsmodell zu ziehen, oder besser noch, Vorhersagen treffen zu können. 72% aller Unternehmen - und damit 22% mehr als 2019 - wollen diese Daten künftig analysieren. 

Bei vorausschauenden Analysen wiederrum sind vor allem KI basierte Technologien und Machine Learning Algorithmen erfolgversprechend. Die KI leitet aus Transaktionen der Vergangenheit Regeln ab, die dann auf zukünftige Geschäftsentscheidungen projiziert werden. Es entstehen Vorhersage-Szenarien, die zum Beispiel helfen können, das Zahlungsverhalten von Kunden vorherzusagen. 

„Immer wichtiger werden vorausschauende Analysen. Die Fähigkeit, zukünftiges Verhalten (…) einschätzen zu können, ermöglichen es den Unternehmen, schneller auf Veränderungen zu reagieren.“ 

Stabile Investitionsaussichten

2020 war für viele Unternehmen auch finanziell ein herausforderndes Jahr. Spannend war daher die Frage, inwieweit sich die Investitionsabsichten der Unternehmen entwickeln. Insgesamt ergeben sich stabile Investitionsabsichten. 60% planen keine Veränderung bei den IT-Budgets, 22% wollen sich finanziell sogar stärker engagieren. 18% planen weniger Investitionen. Besonders locker sitzt das Geld bei den Investitionen in Kollaborationslösungen, aber auch bei KI wollen 17% der Unternehmen ihre Investitionen steigern und 43% genauso viel Geld in die Hand nehmen wie zuvor. 

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