Wie Corona den deutschen Mittelstand digitalisiert

By April 2, 2020 April 15th, 2020 flowpilot Liquiditätsplaner
Wie Corona den deutschen Mittelstand digitalisiert

Corona als treibende Kraft für die Digitalisierung?

Das oben gezeigte Meme kursiert zur Zeit in vielen sozialen Medien. Mit einem Augenzwinkern macht es uns auf ein Phänomen aufmerksam, dass wir momentan in vielen Unternehmen erleben. Mehr Entscheider denn je erkennen jetzt, dass die Digitalisierung von Prozessen und Geschäftsmodellen kein Nice-to-have, sondern absolute Notwendigkeit ist, um im Wettbewerb zu bestehen. Besser spät als nie, möchte man da entgegnen, denn jahrelang sah es eher so aus, als würden weite Teile des Deutschen Mittelstands das Thema verschlafen.

In einer Umfrage von Bitcom Research aus dem Jahr 2019 stellten 56 Prozent der Unternehmen mit 20 bis 499 Mitarbeitern fest , dass sie digitale Nachzügler seien. Zugleich gaben nur 37 Prozent der kleinen und mittleren Unternehmen an, Vorreiter der Digitalisierung zu sein. Anders sah es bereits bei größeren Unternehmen aus. 58 Prozent der Unternehmen mit 500 bis 1.999 Mitarbeiter gaben an, dass sie Vorreiter der Digitalisierung sind, bei den Unternehmen ab 2.000 Mitarbeiter waren es sogar 65 Prozent. Über die Gründe, warum gerade kleine und mittlere Unternehmen das Thema eher zögerlich angingen, gibt es mehrere Theorien. Während große Unternehmen offenbar deutlich früher bereit waren, Geld und Ressourcen in die Digitalisierung zu investieren, richteten sich kleinere Unternehmen oftmals in ihren alt hergebrachten und scheinbar bewährten Prozessen ein. Ganz nach der Devise: „Was gestern gut war, kann heute nicht schlecht sein.“

Das Handelsblatt griff in diesem Zusammenhang im Herbst  2019 die Studie „Industrieller Mittelstand“ auf und thematisierte die mangelnde Digitalisierung im Mittelstand am Beispiel der Abläufe in der Buchhaltung: „Auf einigen Buchhalter-Schreibtischen liegen noch die gleichen Utensilien wie vor 40 Jahren. Gerade kleine und mittlere Firmen arbeiten noch mit ausgedruckten Rechnungen und Belegen.“ (Quelle: Handelsblatt ).
Die Studie offenbarte, dass viele Unternehmen entweder die Kosten für digitale Lösungen scheuten, Sicherheitsbedenken hatten oder schlichtweg zu bequem waren, Geschäftsprozesse zu modernisieren. An einem mangelnden Angebot an maßgeschneiderten Lösungen kann es jedenfalls nicht liegen. Denn egal ob Buchhaltung, Personalmanagement oder Finanzplanung – für praktisch jeden Bereich gibt es Software-Lösungen, die sowohl preislich, als auch funktional für kleinere Unternehmen interessant sind. Und moderne Cloud-Anwendungen „Hosted in Germany“ sind oftmals sicherer als selbst installierte Software auf dem Büro-Rechner.

Software Finanz- und Liquiditätsplanung: Viele Unternehmen haben jetzt Bedarf

In der aktuellen Corona-Krise scheinen nun endlich viele Unternehmen den Handlungsdruck zu erkennen. Da momentan vor allem der Wegfall von Umsatz für viele Unternehmen ein echtes Sorgenkind ist, steigt das Interesse an Finanzplanungs-Software wie flowpilot. Die Anzahl der Anmeldungen zu unserer Software stieg zuletzt um 86% – Woche für Woche. Unternehmen schätzen vor allem, dass Sie mit flowpilot „sofort loslegen“ können, Denn flowpilot ermöglicht die Analyse der eigenen Zahlungsfähigkeit anhand der eigenen und bereits vorhandenen Buchhaltungsdaten. Ergänzend können dann Liquiditäts-Szenarien für die Zukunft geplant werden. Gerade in diesen unsicheren Zeiten wie jetzt können Unternehmen so wieder Durchblick gewinnen und wertvolle Entscheidungshilfen erhalten.

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